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Was soll das eigentlich?

Was veranlasst eigentlich die zumeist männlichen Kunden dazu, das wenn sie an ein Möbelstück herantreten, (egal ob es ein Tisch, eine Kommode oder eine Vitrine ist) sich wie ein Ochse darauf zu lehnen und wie ein Berserker daran zu rütteln? Ich meine was soll das, selbst das stabilste Möbel hat es nicht gern so rüde behandelt zu werden (und Erdbebentauglich sind die meisten eh nicht ausgelegt, wovon sich viele anscheinend überzeugen müssen). Was wollen die damit beweisen? Ich meine machen die das auch so wenn sie irgendwo zu Besuch sind? Wenn sie gebeten werden sich zu setzen, prüfen sie dann auch erst durch ein paar Schläge den Tisch und treten ein paarmal gegen den Stuhl (jetzt mal etwas übertrieben ausgedrückt)? Das muss man sich echt oft ansehen und ist dann schon nah daran den Kunden aufhalten zu wollen, wenn sie zum Beispiel mit Gewalt die Türen ein paarmal auf und zu schlagen, das der ganze Schrank wackelt (zur Erinnerung: es sind robuste Eichenmöbel). Also bitte? Hat jemand eine Erklärung?
Carina am 13.3.09 19:48


Bitte testen! Haha können vor lachen!

Sehr lustig: Kunden die etwas kaufen möchten und überhaupt nicht wissen was sie da denn kaufen wollen.

Ein Kunde (ca. 37 Jahre) möchte eine Solarleuchte erwerben. Er schaut sich das ausgepackte Exemplar an. Erkundigt sich ob da eine Batterie reinmuss (zur Erinnerung: Solar! Sonst könnte man eine normale Leuchte auch kaufen). Ich sage nein und erkläre ihm das in der Solarleuchte ein Akku ist, den man auch nicht auswechseln muss und oben sind die Solarzellen durch die sich der Akku durch Sonnenlicht auflädt. Achja sowas, auf einmal meint der Kunde zu wissen das das Ganze mit Solarzellen funktioniert und man weder Batterie noch Akku braucht (was falsch ist und gerade eben hatte er noch nicht mal von den Solarzellen eine Ahnung, woher sein plötzliches Wissen kommen mag?) und will mich belehren. Erkläre dem Kunden also nocheinmal was Sache ist. Der Akku muss sein, da die aufgeladene Energie bis zum Abend irgendwo zwischengespeichert werden muss. Will ja nicht mit dem Kunden diskutieren oder so, aber er muss ja wissen und verstehen wie es funktioniert sonst steht er am nächsten Tag wieder vor mir und beschwert sich das die Solarleuchte kaputt ist (kommt sehr häufig vor). Dann nimmt er das ausgepackte Exemplar zur Hand und sagt das es nicht geht. Ich sage das es auch nicht gehen kann oder nur sehr schlecht, da es bei uns im Geschäft steht und nicht draußen im Freien (ihr wisst schon: Geschäft=KEINE SONNE, Draußen=SONNE). Die Solarleuchte muss erst aufgeladen werden. Sage ihm auch das wenn es draußen bewölkter ist, das Leuchten der Lampe etwas schwächer ist. Der Kunde meint er weiß schon wie soetwas funktioniert (nocheinmal zur Erinnerung: er weiß gar nichts) und er würde jetzt zwei Stück mitnehmen. Okay wir gehen zur Kasse.

Ich will die beiden Solarleuchten gerade einpacken da meint der Kunde: „Schauen sie vorher ob sie auch funktionieren!“ !!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!! Da bleibt einem die Spucke weg oder? Mal schauen wann er wieder vor mir steht. Denn seltsamerweise liest aber auch keiner die Bedienungsanleitung die sogar sehr schön bebildert ist.

Carina am 13.3.09 19:34


Playback, Plaback oder doch Payback?

Immer wieder interessant das so ziemlich kein Kunde überhaupt einen Schimmer hat was er an diversen Kundenkarten in seinem Portmonaie mit sich herumträgt. Wie kann man sich nur immer wieder überall etwas andrehen lassen, wenn man es dann sowieso nicht benutzt und dann sogar noch nicht mal weiß was man damit machen kann. Bei unserem Beispiel ist es Payback. Mit dieser Karte kann man bei bestimmten Partnern (sofern man angemeldet ist), beim Einkauf Punkte auf ein Konto sammeln und hat man irgendwann einige angesammelt auch einlösen. Das rechnet sich je Geschäft unterschiedlich (z.B. 2 Euro=1 Punkt, 1 Punkt=ca. 1Cent) Das Schöne ist man braucht nur eine einzige Karte egal welche Werbung darauf gedruckt ist (Payback ist Payback) und man muss nicht für jedes Geschäft eine Karte rumtragen. Bei ein paar Partnern kann man dann Gutscheine drucken + einlösen (nicht bei uns) oder dann bei Payback direkt gegen Prämien einlösen. Eigentlich recht einfach das ganze. Sofern man sich informiert.

- Die meisten Kunden können schon den Namen nicht aussprechen (ist ja nicht so schlimm) und wissen noch nicht einmal von was die Verkäuferin spricht, obwohl sie die Karte einstecken haben.

- Sehr lustig auch, wenn einem der Kunde zehn verschiedene Paybackkarten (wirklich!) präsentiert und man sich davon eine aussuchen darf (jede Karte ist von einem anderen Geschäft). Nur zur Info: Es reicht eine Karte! Wenn man zehn verschiedene Konten hat dann dauert es bis man auf jedem Punkte zusammen hat und der Geldbeutel ist auch unnötig gefüllt.

- Man wird oft gefragt was es mit der Karte überhaupt auf sich hat. Und dann stellt man auch noch fest, das der Kunde zwar die Karte hat und auch ab und zu nutzt, aber sie noch nicht einmal auf seinen Namen angemeldet hat. So bringt es natürlich nichts.

- Der Kunde zückt freudestrahlend irgendeine Karte die absolut nichts mit Payback zu tun hat und ist dann verwundert wenn man sie nicht annimmt. Fragt dann noch verdutzt warum denn nicht. Welches Geschäft sind wir denn, das wir jede x-beliebige Karte annehmen, die uns die Kunden entgegenhalten.

Tja dann gibt es noch diverse Gegebenheiten bei denen man nur den Kopf schüttelt.

- Kunden möchten etwas kaufen, es handelt sich nicht nicht mal um einen hohen Betrag und haben die Paybackkarte vergessen. (Bei uns ist es nicht möglich die Punkte nachzutragen, wir müssen sie gleich mit auf den Kassenzettel scannen.) Sie wohnen einige Kilometer von uns entfernt und fahren doch tatsächlich extra noch einmal heim um die Karte zu holen (ja wer etwas rechnen kann, weiß das sich das eben nicht rechnet).

- Man fragt den Kunden nach der Paybackkarte. Er sagt wahlweise das er keine besitzt oder sie nicht dabei hat. Aus Erfahrung schaut man ihn schon ungläubig an. Er schaut unbeeindruckt zurück. Und dann kann man fast wetten das wenn man fertig abgerechnet hat und ihm den Kassenzettel in die Hand gibt, ihm einfällt das er sie doch hat. Tja, Pech gehabt zu spät! Auch wenn der Gute sich aufregt. (nein, man ist nicht schadenfroh) Zu was macht man sich noch die Mühe vorab zu fragen?

- Manchmal wird man auch Sachen über Payback gefragt die wir nicht beantworten können. Wir können nunmal auch nicht alles wissen, über das wichtigste können wir Auskunft geben, aber für alles weitere muss man sich an Payback direkt wenden. Was vielen Kunden nicht in den Kopf gehen will. Dann wird man angeschnauzt. Tja wie ein Kind halt. Ich will das JETZT wissen NICHT SPÄTER!

 

Und dann immer wieder toll: Der Kunde kichert, während er unter seinen diversen Karten sucht und meint: "Man kennt sich wirklich gar nicht mehr aus vor lauter Karten!"


Ja das hab ich irgendwo schon einmal gehört. Wann bloß? Achja bei den fünf Kunden vorher schon.

Kerstin du darfst gerne ergänzen!

Viel zu ergänzen habe ich nicht. Wurde eingentlich ja schon alles erzählt.

Lustg ist es nur wenn mann die Person nach der Karte fragt und es heißt ja ich habe eine Playbackkarte. Playback? Zurückspulen? Hä! Und wo kommt eigentlich das "L" her?

Kerstin am 12.3.09 20:53


Mr. Big in Action

 

Hab ich eingentlich schon erzählt das unser Mr. Big ein eigene Bar aufmachen will? Nein? Dann wird es höchste Zeit. Schon allein das er uns damit fast jeden Tag nervt. Und mein Chef ihm deswegen schon etwas deutlicher zu verstehen gab, dass er uns erst dann nerven soll wenn er das Geld in der Hand hält. (Die genaue Story weiß meine Kollegin besser.) Das hat ihn keineswegs beeindruckt. Nein, Nein er plant weiterhin stundenlang in unserem Laden seine Ausstattung. 5 Aufträge haben wir mittlerweile mehr aus Spaß schon geschrieben, weil jeder Schluck am Abend alles vergessen lässt. Obwohl dieser Mann mal sehr intelligent war. Wir wollen nicht vom Thema abkommen. Jedenfalls hat er dann aus seiner ekligen, schmierigen Tasche den Grundriss der Bar herausgeholt. Und mir erklärt, dahin kommt der Stammtisch. Dahin will er seine Kaffeetisch für die Damen machen. Dort eine Anrichte mit Eier und Honig zum verkaufen. Bis er mir das alles erzählt hat verging eine Stunde. Denn zwischendurch erzählte er mir das er wahrscheinlich eine neue Freundin hat. (Die Ex von seinem ehemaligen Chef) Das er sie ja nicht bumsen will sondern eine Frau fürs Leben sucht. Ja klar und vor nicht mal einem Monat hat er noch gesagt das er nicht treu ist und seinen Spaß sucht. So genau möchte ich das ehrlich gesagt auch nicht wissen. Du schon? Dann schreib mir das ins Gästebuch und ich informiere mich. :-) Jedenfalls hat die Dame zwei Töchter 17 und 19 Jahre alt. Jetzt denkt der Idi(ot) wirklich das die zwei in seiner Bar kellnern. Man, man wenn der das schafft dann fress ich einen Besen. Das beste war immer noch als er mich nach einem Zettel fragte. Ich glaubte erst das er eine Visitenkarte von uns will und damit zu seinen Brauhäusern will damit die ihm Geld geben. Aber er wollte einen Zettel damit er den Damen darauf schreiben konnte das er ihnen die Blumen (Eine Blume zusammen für Sie und ihre Töchter) geschickt hat und das er ab heute im Krankenhaus ist. (Juhu er ist aus dem Weg geräumt) Aber er hat das nicht auf einen leeren Zettel geschrieben sondern auf einen Flyer. Dachte halt was anderes. Aber ich bin ja nicht Amor und muss mich um sein Liebesleben kümmern. Dann war es endlich soweit. Meine Kollegin kam nach einer Stunde von der Pause. Gott segne dich!

Kerstin am 12.3.09 17:12


Zwei auf einen Streich.

Einen Tag nach dem die Dame bei mir war kamen zwei Paradiesvögel zu uns die wieder mal extra Wünsche hatten.

Die erste an diesn Tag fragte mich nach einer Toilette. Nach dem ich ihr sagte: "Sie müssen ein Stockwerk nach oben dort beim Supermarkt sind die Toiletten." Bekam ich zur Antwort: " Ja, jeder Laden hat mittlerweile eine Kundentoilette." Ich wiederum sagte:" Es ist doch hier im Haus eine Toilette sie befindet sich nur nicht auf diesem Stockwerk." Jetzt mal angenommen ich gehe in ein großes Warenhaus mit UG, EG, OGse 1 2 und 3. Befinde mich gerade im UG und frage die Verkäuferin nach der Toilette. Die gibt mir zur Antwort: "Die sei im 2 OG." Meine Antwort müsste sein: "Haben sie denn nicht auf allen Ebenen eine Toilette?" Das ist nämlich genau so schwachsinnig wie die Antwort die mir die Kundin gab.

Zweiter Vogel. Berate gerade einen Kunden bei den Matratzen. Fragt mich der Vogel der dazu kommt. "Wo denn meine Kollegin hin sei die stand gerade noch an der Kasse?" "Oh, entschuldigung das kann ich ihnen leider auch nicht sagen." Er wieder "Immer dann wenn man jemanden braucht rennen die Verkäufer irgendwo rum, und die anderen Verkäufer können auch nie sagen wo die Verkäuferin ist." Maschierte dann ab. Erstens mal Freundchen bin ich nicht ihr Babysitter. Zweitens sind wir nicht an der Kasse gefesselt und nur ihr habt den Schlüssel um uns loszubinden wenn ihr uns braucht. Und drittens ein kleines bischen Geduld schadet keinem. Das hätte ich den A.... am liebsten um die Ohren geknallt. Nur das darf ich ja nicht. Denn der Kunde ist König.

Kerstin am 11.3.09 13:56


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