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Mann, Frau, Bauerntrampel?

Tatort: Erst vor kurzen kam ein seltsames Objekt in unseren Laden.

Opfer: Me, Myself and I.

 Täterbeschreibung: Auf den Kopf hatte es ein grünes Kopftuch, das im Orientallook bemustert war. Es trug eine goldene Jacke, eine blaue Jeans die an den Knien schon braun war. Arbeitsschuhe, eine Brille, die Augenbrauen waren komplett zusammengewachsen. Und das etwas hatte einen Vollbart. Man könnte an der Tatsache das dieses etwas einen Bart trug, denken es sei ein Mann. Aber nein weit gefehlt es war ein Mannsweib (in Fachkreisen auch Schnitzel).

Tathergang: Nach dem ich die Dame identifiziert habe, konnte ich auf ihre Frage: "Darf ich sie stören oder ist es nicht angebracht?" reagieren. Erstens was ist denn das wieder für eine dumme Frage? Ich dachte das es mein Job ist Leute zu beraten. Zweitens wie wäre es mal mit einen Hallo oder so. Aber das ist ja eine andere Geschichte. Schließlich fand ich dann heraus das sie sich für Lattenroste interessiert. Zeigte ihr nicht mal das erste Modell richtig, als sie schon loslegte. Ja sie habe sich erst vor kurzem auf einer Kaffeefahrt zwei Matratzen gekauft die extra aus Salzburg wurden, sie hatte ja erst eine Bandscheiben OP. Von jetzt auf nachert wechselte sie das Thema. Die Lattenroste sind für ihren Sohn. Sie fragte mich dann ob ich mir das vorstellen kann, er hat sich das neue Bett selbst gebaut und ins Kopfteil "Ich liebe dich" eingeritzt. Zur Anmerkung an euch, ja ich kann mir das vorstellen, aber ihr konnte ich das nicht sagen, ich kam leider Gottes nicht zu Wort. "Ich sags ihnen mir ist die Spucke weggeblieben, ich konnte nicht mehr atmen als seine Freundin mir sagte, dass er das Bett selbst gebaut hatte" fuhr sie dann fort. Das ganze hat sie dann bestimmt 3-4x wiederholt. Das war aber immer noch nicht das Ende. Sie hat doch ihren Sohn erst ein Kinderzimmer gekauft in Wert von 1000 Mark (Ja die gute Frau lebt noch in Markszeiten). Als ich mich dann endlich mal wieder zu Wort melden durfte, konnte ich endlich meine angebliche Beratung fortsetzen um zu hoffen, dass die Frau endlich weiß was sie wissen wollte und geht. Aber das war weit gefehlt. Sie möchte doch ihren Sohn die Lattenroste gern auf Geburtstag schenken. Er hat doch kein Geld und sie könnte heulen, wenn sie nur dran denkt das er sich selbst ein Bett gebaut hat. Genauso wie sie vorhin so schnell das Thema gewechselt hat so schnell kam sie jetzt auch auf ein neues. Sie braucht einen Rollo weil man ja bei ihrem Sohn ins Wohnzimmer schauen kann. Aber (es gibt immmer ein großes Aber) er wohnt in einen Fachwerkhaus mit ganz komischen Fenstern. Die eine Form zwischen rund, eckig und oval haben. Ehrlich gesagt sie wollen nicht wissen was ihr Sohn treibt, ich auch nicht. Zu allem Überfluss ist sie mir auch immer näher auf die Pelle gerückt (roch zum Glück nicht war trotzdem unangenehm) sprach mit Händen und Füßen (kann man sich so vorstellen: Dame ging beim zeigen immer in die Hocke und streckte ihren Arsch immer raus), brachte nie einen Satz zu Ende und sagte immer "Du weißt schon!" Nach dem sie mich dreißig Minuten vollgekeckst hatte ging sie. Sie denken sich bestimmt jetzt: Selbst dran Schuld was lässt sie sich denn solange aufhalten. So kann ich ihnen wenigsten eine gute Geschichte geben. Auserdem war zu meinem Bedauern kein anderer Kunde anwesend, abwimmeln war auch Fehlanzeige.

Kerstin am 11.3.09 13:24


Putzfrau, Azubi aber Garantiert keine Verkäuferin

Eigentlich bin ich mit meinen 21 Jahren schon ausgelernt und als Verkäuferin eingestellt, eigentlich. Doch leider Gottes werde ich für alles andere gehalten. Erst heute wieder. Ich bin im Laden und sauge. Kommt ein Kunde herein.

Ich: "Guten Tag."

Kunde: "Guten Tag."

Kunde läuft inzwischen auf mich zu.

Ich: "Ja,bitte."

Kunde: "Ist den keiner mehr da?" Er meinte eine Verkäuferin.

Aus meinen Lächeln, wurde ein ganz entsetztes Gesicht

"Ich bin doch da!"

Der Kunde hat mich wirklich für eine Putzfrau gehalten!! Sehe ich etwa so aus? Oder seit wann kommt ein Kunde in den Laden wenn kein Verkauf statt findet? Fragen über Fragen. Aber das hat mich wirklich geschockt. Normalerweise werde ich immer als Azubi gehalten. Habe da schon Aussagen gehört wie "Kennen Sie sich als Auszubildende auch gut genug aus?" Ich sage dann meistens "Ich habe schon ausgelernt, aber wenn ich Azubi wäre bin ich auch in der Lage Sie bedienen zu können." Aber am meisten höre ich den Spruch. "Wo ist denn ihre Fachkraft für Matratzen?" Darüber ärgere ich mich immer am meisten. Die Leute merken nicht mal, wie sie jemanden diskriminieren. Stellen ein dar, als wär man zu blöd, sie ordentlich zu bedienen. Das beste am Ganzen ist, die staunen immer wie Bauklötze, wenn man Ihnen eine mehr als fachkundige Beratung gibt. Ja, ja so sind se halt die Prinzen.

Kerstin am 24.2.09 21:10


Kunden Anrufe

Heutiges Thema:
Kunden-Anrufe

Was glaubt ihr passiert?


Situation:
Wir rufen einen Kunden an. Seine bestellte Ware ist eingetroffen.

Was passiert?

a) Der Kunde meldet sich immer mit Namen. Ist Höflich. Weiß was er bestellt hat, freut sich das wir ihn sofort über den Eingang der Ware informiert haben, bedankt sich und verabschiedet sich.


b) Der Kunde meldet sich gar nicht. Ein zögerndes "Hallo" von unserer Seite. Im Telefon hat es so geklickt als hätte jemand abgenommen. Nocheinmal ein "Hallo" von uns. Das etwas vom anderen Ende gibt sich doch zu erkennen: "Hallo! Können sie nicht ihren Namen sagen wenn sie anrufen?!"


c) Der Kunde meldet sich mit einem barschen "Ja!" Jetzt aber die Frage für uns. Haben wir den richtigen am Apparat? Naja er Weiß aber wer wir sind und was wir von ihm wollen. Juhu.


d) Der Kunde meldet sich mit einem barschen "Ja!". Hat keine Ahnung wer wir sind. Kann sich nicht vorstellen was wir von ihm wollen. Nach langem Einreden erinnert er sich doch. Ohne Danke und Gruß legt er auf.



Antwort:

Sehr häufig d)! Die Mehrheit der Kunden hat tatsächlich verlernt sich höflicherweise mit seinem Namen am Telefon zu melden (vielleicht haben die meisten auch Angst es könnte jemand am Telefon sein, mit dem sie nicht sprechen möchten und halten daher zuerst ihren Namen zurück. Wie nennt man das noch -> Paranoia?)
Dazu kommt das sich viele nicht mehr an ihren Besuch in unserem Geschäft erinnern können (längstens eine Woche her), geschweige denn daran, das sie etwas bestellt haben. Das sieht dann ungefähr so aus: Wir sagen das das bestellte Bücherregal da ist und jederzeit abgeholt werden kann. Der Kunde hört sich ganz verdutzt an und fragt verwirrt, wer denn da nochmal dran ist. Man sagt es nocheinmal und noch immer ist der Kunde am überlegen. Nach viermaligem Wiederholen hat man es geschafft und der Kunde erinnert sich wieder und er sagt er holt seine bestellte Ware bald ab. Ohne Gruß wird hastig aufgelegt.
Puh geschafft! Man ist stolz auf den Kunden und sich selbst! Wieder ein Telefongespräch gemeistert.

Leider auch schon vorgekommen: b) Man hätte immer gedacht das derjenige der angerufen wird und abhebt überhaupt zu erkennen gibt das jemand dran ist. Aber so kann man sich täuschen. Da freut man sich doch wieder über ein einfaches Ja! oder?
Carina am 24.2.09 20:29


Garantie und Gewärleistung

Heute räume ich ein weitverbreitetes Irrtum mal auf.

Nämlich den Unterschied zwischen Garantie und Gewährleistung.

Garantie: Wird vom Hersteller oder vom Händler auf die Ware gegeben, dass die Ware eine bestimmte Dauer eine bestimmte Beschaffenheit behält. Garantie ist eine freiwillige Leistung. §443 BGB

Gewährleistung: Ist gesetzlich vorgeschreiben. Bei einer neuen Ware 2 Jahre, bei Widerverkauf 1 Jahr. Aber sie bezieht sich nur darauf, dass die Ware bei Übergabe einwanfrei war. § 434 BGB

Kerstin am 20.2.09 18:13


Die Begüßung fällt schon schwer

Ich habe als ich noch klein war von meinen Eltern gelernt das man(n oder auch frau) aus Höfflichkeit zu einer andern Person "Guten Tag oder Hallo" sagt. Nur irgndwie habe ich das Gefühl, dass das nicht jeder mitbekommen hat. Aus diesem Fazit stellen sich 4 Personen Gruppen hervor.

1 Gruppe:

Verkäuferin: "Guten Tag."

Kundin schaut einen an: "Guten Tag."

Diese Gruppe von Personen sind einfach nur zum knuddeln. Nur sind die Mangelware.

2 Gruppe:

Verkäuferin: "Guten Tag."

Kundin blickt stur auf die Ware: "Guten Tag."

Neja wenigsten weiss sie das ich da bin.

3 Gruppe:

Verkäuferin: "Guten Tag."

Kundin schaut einen an: stimmlich keine Reaktion

O.k. sie hat mich angeschaut. Bloß seh ich aus wie ein Alien oder hab ich irgendwas im Gesicht hängen. Diesen Blick den man bekommt, ist echt schlecht zu deuten.

Gruppe 4:

Verkäuferin: "Guten Tag."

Kunde sturer Blick gerade aus: stimmlich keine Reaktion

Kunde bleibt vor dem Regal stehen: "Hallo ist den hier keine Verkäuferin?"

Was will man dazu nur sagen(oder auch tun)? Vielleicht: "Unsere Sprechzeiten sind von 12:00 bis 12:05 es ist keiner da.";"Mit dem zweiten sieht man besser!";"Ich habe mich seit 20 Sekunden noch nicht von der Stelle gerührt!"

Nur leider ist der Kunde König und so bleibt uns nichts anderes übrig, als diese Wörter über die Lippen zu pressen. "Tut mir leid, dass ich nicht schneller reagiert habe!"

Kerstin am 18.2.09 15:26


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